Das Problem der Brustfehlbildung

Sie leiden unter einer Brustfehlbildung oder unter einer missglückten Brustoperation?

Gerade in der heutigen Zeit, wo perfekte Brüste jedes Hochglanzmagazin zieren, leiden die meist jungen Patientinnen sehr unter einer von ihnen als entstellend empfundenen Brustdeformität. Die Korrektur solcher Deformitäten erfordert große operative Erfahrung und sorgfältige präoperative Planung.
Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit in der Brust­chirurgie liegt seit vielen Jahren auf der Korrektur angeborener Fehl­bildungen der Brustdrüse: Brust­asymmetrie, tuberöse und tubuläre Brustdeformität, Poland-Syndrom, Amazonen­syndrom und inverted Nipple (Schlupfwarze) erfordern eine genaue Planung der operativen Vorgehens­weise. Manchmal müssen mehrere Operations­verfahren wie Brust­vergrößerung, Bruststraffung oder Brust­verkleinerung miteinander kombiniert werden. Die Korrektur von Ergebnissen nach einer „missglückten“ Brustoperation ist ebenfalls ein Schwerpunkt meiner Praxis. Auch hier ist eine genaue Analyse des Problems notwendig, um im Anschluss einen Behandlungsplan zur Korrektur des Befunds und zur Optimierung des Brustzustands zu erstellen – manchmal sind dafür auch mehrere Operationsschritte notwendig.
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ’s oder vereinbaren Sie einfach einen kostenlosen Beratungstermin!

Arten der Brust­fehlbildung

Die Brustasymmetrie

Die Brust­­asymmetrie ist die häufigste Fehl­bildung der Brust. Je nach Aus­­prägung des Befunds kommen hier ver­schiedene Ver­fahren zur Anwendung. Manchmal ist eine ein­seitige Brust­ver­größerung oder Brust­­­ver­klei­nerung ausreichend. In der Regel bedarf es jedoch eines komplexeren Vorgehens, wobei häufig die Operations­­­techniken zur Brust­­­vergrößerung, Brust­­­ver­klei­nerung oder Brust­straf­fung mit­ein­ander kombiniert werden.

Die Tuberöse Brust­deformität / Rüsselbrust

Die Fehl­bildung kann einseitig oder beid­seitig auftreten. Meist geht sie mit einer Unter­­entwicklung des Drüsen­­gewebes, vor allem in den beiden unteren Quadran­ten der Brust, einher. Ebenso findet sich eine Defor­mität im Bereich der Brust­warze. Die Form­­korrektur wird häufig zusammen mit dem Ein­legen eines Implantats (Brust­vergrößerung) durchgeführt. Bei der Form­­korrektur wird in der Regel der fibröse Ring um die Brust­­warze operativ gespalten und eine perimamil­läre Straffung (Straffung um die Brustwarze herum) durchgeführt. Bei ausreichendem Brust­­drüsen­gewebe ist eine zusätz­liche Implantat­­einlage nicht erforderlich.

Die tubuläre Brustdefor­mität / Schlauchbrust

Die tubuläre Brust bezeichnet eine Deformität, bei der es zu einem schlauch­­artigen Wachstum der Brust gekommen ist. Diese Deformität wird von den in der Regel jungen Frauen als sehr störend und alters­un­typisch empfunden. Die Deformität lässt sich in der Regel leicht durch eine Brust­­straffung korrigieren.
In manchen Fällen kann eine solche Korrektur auch durch das Einlegen eines Implantats (Brust­­ver­größerung) in Kombina­tion mit einer perima­mi­l­lären Straffung (Straffung um die Brust­­warze herum) ausgeführt werden.

Das Poland-Syndrom

Hierbei handelt es sich um eine sehr seltene Brust­­deformität, die in der Regel einseitig auftritt. Oft fehlt neben dem Brust­­drüsen­gewebe auch der große Brust­­muskel. Beim Poland-Syndrom ist in der Regel eine vorherige Auf­dehnung des Gewebes mit einem Expan­der notwendig. Anschließend kann die Brust dann mit einem Implantat (Brust­­ver­größerung) rekonstruiert werden. Kleine Optimie­rungen, zum Beispiel bei zusätzlicher Rippen­deformität, können später auch mit Eigenfett durch­geführt werden.

Das Amazonensyndrom

Das Amazonen­­syndrom ist eine sehr seltene Fehlbildung, bei der es ein­seitig zum Aus­bleiben der Ent­wicklung der Brust­drüse kommt. Diese Fehl­­bildung kann einfach mithilfe eines Implan­tats (Brust­­ver­größerung) korri­giert werden.

Inverted Nippel / Schlupfwarze

Die Schlupf­warze kann einseitig oder beidseitig auftreten. Die von uns ange­wandte Methode zur Korrek­tur dieser Fehl­­­bildung führt oft zu einem Verlust der Still­­fähigkeit, daher empfehlen wir, sie erst nach Abschluss der Familien­­planung durchführen zu lassen, wenn der Wunsch besteht, zu stillen.

Hinweis:
Das Korrigieren der Schlupf­­­warze ist ein kleiner Eingriff, der in örtlicher Betäubung ambulant durch­geführt werden kann.

Plastische Chirurgie Portrait Dr. Brunner
DR. MED. A. CHRISTINA BRUNNER
Plastische und Ästhetische Chirurgin

Unsere Vorgehensweise bei einer Brustfehlbildung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch informiere ich Sie nach genauer Analyse Ihres Befunds gern über die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur. Gemeinsam erstellen wir dann einen individuellen, detaillierten Behandlungsplan.

Wie bei jedem Eingriff, gehe ich bei einer Brustfehlbildung so schonend wie möglich vor und schaffe eine harmonische und ästhetische Körperkontur. Die Sicherheit und Zufriedenheit meiner Patientinnen stehen für mich immer im Vordergrund.

FAQ’s zum Thema Brustfehlbildungen

Der Eingriff bei einer Brustfehlbildung wird in Vollnarkose durchgeführt. Eine Ausnahme bildet die  Schlupfwarze. Sie kann auch in Lokalanästhesie ambulant korrigiert werden.

Der Eingriff wird in der Klinik durchgeführt.
Wir legen besonderen Wert auf Ruhe in den ersten 2 Wochen nach der Operation. In den ersten 4 bis 6 Wochen sollten Sie keinen Sport treiben. Auf den Besuch einer Sauna oder eines Solariums sowie ein Sonnenbad sollten Sie in den ersten 3 Monaten verzichten. Vermeiden Sie während der Heilungsphase vor allem schweres Heben. Für die ersten 3 Monate nach dem Eingriff empfehlen wir das Tragen eines Stütz-BHs.

Die Fäden lösen sich nach der OP von selbst auf, die Knoten werden 8 bis 10 Tage nach dem Eingriff entfernt. Die Wunden sollten bis zum Fädenziehen nicht nass werden.

Nach 1 bis 2 Wochen sind äußere Behandlungsfolgen der Operation verheilt, sodass Sie üblichen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen können.

Ihre berufliche Tätigkeit können Sie nach der Brustoperation ca. 14 Tagen wiederaufnehmen – außer bei einem Beruf mit großer körperlicher Anstrengung.

Sport ist nach einer Schonung von ungefähr 4 bis 6 Wochen wieder möglich. Auf Sportarten wie Tennis oder Golf sollte jedoch über einen Zeitraum von 8 Wochen verzichtet werden.

Nach der Terminvereinbarung für die OP werden wir Sie genau darüber informieren, wie Sie sich optimal auf den Eingriff vorbereiten können. So dürfen Sie zum Beispiel vor der Narkose (2 Wochen) keine Medikamente einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin, Acylpirin, Anopyrin), da diese zu einer Blutungsneigung führen. Sie sollten auf Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel (48 Stunden vor der Operation) verzichten und das Rauchen (auf 3 Zigaretten am Tag ab 3 Wochen vor der Operation bis 3 Wochen nach der Operation) reduzieren.

Das Idealgewicht ist empfehlenswert – da die Brust aus Drüsengewebe und Fettgewebe besteht und es bei starken Gewichtsschwankungen zu Formveränderungen kommen kann.
Ein neues Zuhause für natürliche Schönheit!
Dr. Brunner ist umgezogen. Sie und ihr Team freuen sich darauf, Sie ab jetzt in unseren neuen, wunderschönen Praxisräumen begrüßen zu dürfen: